Studie: Eignen sich terrestrische Laserscanner für den Einsatz in der Waldvermessung?

Nicht leicht zu beantworten, da sicherlich viele Faktoren hier eine Rolle spielen. Erwähnt sei hier nur die Bestandesstruktur, Bestandesdichte, das Gefälle und vorhandene Begleitvegetation und Verjüngung. Nicht zuletzt spielen auch die Kosten für ein Lasergerät eine Rolle.

Faro Laser Scanner in Douglasienbestand Foto Jakob Weiss

Terrestrisches Laserscanning wird zunehmend als alternative Methode zur traditionellen Bestandeserfassung interessant. Damit lassen sich sowohl Baumhöhen als auch Durchmesser der Bäume digital erfassen und später am Rechner simulieren.

Doch wie genau ist die Methodik im Vergleich? Dieser Frage sind wir 2008 in einem Douglasienbestand bei Chorin im Land Brandenburg nachgegangen.

Zum ersten mal kamen neben einfachen Vergleichen zwischen händischer und Laser-Messung auch mathematisch-statistische Methoden zum Einsatz. So konnte die Frage nach der Präzission und Genauigkeit (precision, accuracy) beantwortet werden.

Unter dem Titel "Application and Statistical Analysis of Terrestrial Laser Scanning and Forest Growth simulations to determine selected characteristics of Douglas-Fir Stand" ist in der polnischen Fachpublikation Forest Forestalia Polonica (Vol. 51 (2), 2009) ein Artikel dazu erschienen. Er steht für angemeldete Benutzer auch hier in englischer Sprache zum download bereit.